Das perfekte Gravel Rahmenset: Der Startschuss für dein DIY Bike Build
Wer von uns viel im Sattel sitzt, durch die norddeutsche Schmuddelwetter-Saison pflügt und das ganze Jahr über auf Bikepacking-Touren unterwegs ist, kennt diesen Moment: Du schaust dir dein treues Rad an und denkst dir: Eigentlich ist es cool, aber DIESE EINE SACHE würde ich gerne ändern. Und dann noch eine. Und noch eine…
Irgendwann kommt unweigerlich der Gedanke auf: Warum baue ich mir mein Rad nicht einfach komplett selbst auf?
Ein DIY Gravelbike ist für viele Radsport-Enthusiasten der absolute Traum. Du bestimmst jede noch so kleine Schraube, wählst exakt die Komponenten, die zu deinem Fahrstil passen, und erstellst dir das ultimative Setup für dein nächstes großes Abenteuer. Das Wichtigste bei einem solchen Projekt? Ein solides, durchdachtes und vielseitiges Gravel Rahmenset. Der Rahmen ist das Herzstück deines Rades. Er bestimmt das Fahrgefühl, den Komfort und die Möglichkeiten, wie du dein Gepäck beim Gravelbike Bikepacking transportierst. Falls du gerade erst mit dem Thema startest, schau dir vorab gerne meinen Bikepacking Guide an, dort erkläre ich dir alles Wichtige von der ersten Tasche bis zur Routenplanung.
In diesem Artikel zeige ich dir, worauf es ankommt und stelle dir ein Rahmenset vor, das mich in letzter Zeit absolut begeistert hat.
BASIC Bikes: Berliner Leidenschaft für Custom Bikes
Bevor wir tief in die Technik abtauchen, müssen wir kurz über die Köpfe hinter dem Material schnacken. Ich bin vor einer Weile auf BASIC Bikes gestoßen, ein sympathisches, kleines Unternehmen aus Berlin, das sich mit Haut und Haaren verlässliche, solide Bikes und individuellen Aufbauten verschrieben hat.
Ich hatte neulich einen richtig guten Schnack mit Hendrik – dem Gründer. Was mir sofort positiv aufgefallen ist: Hier geht es nicht um Massenabfertigung. Hendrik nimmt sich wahnsinnig viel Zeit für eine ehrliche und kompetente Beratung. Wir haben ausführlich über Komponentenwahl, Geometrien und die spezifischen Anforderungen für raue Gravelbike Builds und lange Bikepacking Setups gefachsimpelt. Diese Leidenschaft für Custom Bikes spürt man in jedem Detail ihrer Produkte und genau das macht BASIC Bikes zu einer so spannenden Adresse für uns Schrauber.
Warum überhaupt ein Gravelbike selbst aufbauen?
Kompromisslose Komponentenwahl: Keine billigen Inhouse-Laufräder mehr, die du ohnehin nach einem halben Jahr austauschst. Du verbaust direkt das, was du wirklich fahren willst!
- Die perfekte Übersetzung: Egal, ob du eine 1-fach Schaltung (1×11, 1×12) für aufgeräumte Optik oder eine 2-fach Kurbel für feine Gangabstufungen im hügeligen Gelände bevorzugst. Du bist Boss.
- Individuelles Bikepacking Setup: Du kannst den Lenker (Flare!), den Vorbau und die Sattelstütze exakt so wählen, dass deine Taschen perfekt sitzen und du auch nach 150 Kilometern noch schmerzfrei im Sattel sitzt.
- Budget-Kontrolle: Du kannst dein Geld genau dort investieren, wo es dir am wichtigsten ist (z. B. in einen hochwertigen Laufradsatz) und bei anderen Teilen vielleicht etwas sparen.
- Die emotionale Bindung: Ganz ehrlich: ein Rad, das du aus Einzelteilen in deinem eigenen Wohnzimmer oder Keller zusammengeschraubt hast, fährst du mit einem ganz anderen Stolz!
Das BASIC Bikes Adventure Gravel Rahmenset im Detail
Wenn du nun also Blut geleckt hast, brauchst du ein Fundament. Und hier kommt das BASIC Bikes Adventure Gravel Rahmenset ins Spiel. Als Hendrik mir die Spezifikationen dieses Gravelbike Rahmensets gezeigt hat, wusste ich sofort: Das ist eine absolute Traum-Basis für Bikepacker.
Es handelt sich um ein hochwertiges Vollcarbon-Frameset (Rahmen und Vollcarbongabel), das darauf ausgelegt ist, sowohl auf schnellen After-Work-Runden als auch auf mehrwöchigen Touren durchs europäische Hinterland zu glänzen. Mit einem Gewicht von ca. 1.750 g (inklusive Gabel) ist es erfreulich leicht, aber gleichzeitig extrem robust konstruiert. BASIC Bikes gibt ein Systemgewicht von 120 kg an. Das ist für Bikepacker ein enorm wichtiger Wert, denn mit Fahrer, Rad, Wasser, Essen und Zelt kommt da schnell einiges an Kilos zusammen. Preislich liegt das Adventure Gravel Rahmenset bei fairen 1290,00 € inkl. MwSt. (Stand: April 2026), was in Anbetracht der Features und der Vollcarbon-Bauweise eine echte Ansage ist!









Technische Highlights: Warum dieses Gravel Rahmenset so gut ist
Lass uns in die Details gehen. Ein Rahmen kann noch so schick aussehen… für unser DIY Gravelbike müssen die inneren Werte stimmen. Hier liefert das BASIC Bikes Adventure ordentlich ab:
- Massive Reifenfreiheit: Für mich das Killer-Feature schlechthin. Der Rahmen schluckt Reifen bis zu 700C x 50 mm oder 650B x 2.1″. Gerade beim Gravelbike Bikepacking abseits befestigter Wege ist Volumen durch nichts zu ersetzen außer durch noch mehr Volumen. 50 mm geben dir unglaublich viel Komfort und Grip.
- BSA Innenlager (68 mm): Ein lautes „Halleluja“ aus der Schrauber-Ecke! Geschraubte BSA-Tretlager sind langlebig, neigen deutlich weniger zum Knarzen als Pressfit-Lager und lassen sich mit simplem Werkzeug selbst auf dem Küchentisch tauschen.
- UDH Schaltauge: Das „Universal Derailleur Hanger“ von SRAM ist ein Segen für Reisende. Solltest du dir in Schweden im Wald das Schaltauge abreißen, bekommst du in fast jedem guten Bikeshop weltweit problemlos Ersatz. Ein massives Plus für die Zuverlässigkeit.
- Semi-integrierte Zugverlegung: Die Züge verschwinden elegant im Rahmen, was das Rad extrem aufgeräumt aussehen lässt. Besonders beim Anbringen von Lenkertaschen sind keine störenden Kabel im Weg. Dennoch bleibt die semi-Integration (im Gegensatz zur Vollintegration durch den Vorbau) schrauberfreundlich!
- Moderne Standards: Flatmount Bremsaufnahmen und 12 x 100 mm (vorne) bzw. 142 mm (hinten) Steckachsen sind aktueller Industriestandard. Du hast also die absolut freie Auswahl bei Laufrädern und Bremsen.
- 27.2 mm Sattelstütze: Das klassische, runde Maß bietet von Natur aus einen angenehmen Flex, der Schläge vom Untergrund dämpft.
- Montagepunkte satt: An Gabel, Unterrohr, Oberrohr und Hinterbau findest du Ösen für Flaschenhalter, Bikepacking-Taschen, Gepäckträger und Schutzbleche. Dieses Gravel Rahmenset ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Lastentier, wenn du es brauchst.
(Die Geometrie ist übrigens auf Langstrecken-Komfort ausgelegt und das Set ist in den Größen 49, 52, 54, 56, 58 und 61 erhältlich – da ist für fast jede Körpergröße etwas dabei!)
Zahlen lügen nicht! Für alle, die es jetzt ganz genau wissen wollen und schon mit dem digitalen Messschieber vor dem Monitor sitzen: Hier sind die nackten Fakten. Egal ob Stack, Reach oder Lenkwinkel: in dieser Übersicht findet ihr alle Specs, damit euer DIY Gravelbike auch ergonomisch eine Punktlandung wird:

Custom Optionen: Mach das Gravelbike Rahmenset zu DEINEM Bike
Was das BASIC Bikes Frameset für mich von der breiten Masse abhebt, ist der Custom-Aspekt. Ein DIY-Build soll schließlich nach DIR aussehen.
BASIC Bikes bietet dir die Möglichkeit, Custom Decals (also die Schriftzüge auf dem Rahmen) und sogar eine Custom Lackierung in deinen Wunschfarben umzusetzen. Du willst ein mattes Tannengrün mit sandfarbenen Logos, passend zu deinen Rahmentaschen? Kein Problem. Eine poppige 90er-Jahre-Lackierung? Machbar! Gerade diese Individualisierbarkeit macht das Projekt „eigenes Rad“ erst richtig rund. Du fährst am Ende ein echtes Unikat.
Ein kleiner Bonus für dein DIY-Projekt
Transparenz ist mir auf bikepacking-hamburg.de extrem wichtig. Wie ihr wisst, empfehle ich nur Dinge, von denen ich auch als Bikepacker und Hobbyschrauber überzeugt bin. Durch den tollen Austausch mit Hendrik ist eine Partnerschaft entstanden.
Wenn ihr euch das BASIC Bikes Adventure Gravel Rahmenset für euer nächstes Projekt genauer ansehen wollt, schaut mal im Shop vorbei. Und das Beste: Ich konnte für euch, die Leser dieses Blogs, einen kleinen Deal aushandeln. Mit dem Code BBHHXBASIC10 bekommt ihr 10% Rabatt auf eure Bestellung. Ganz unaufdringlich. Aber wenn ihr ohnehin auf der Suche seid, freut sich das Schrauber-Budget und ihr unterstützt gleichzeitig mein Projekt.
Ausblick: Mein eigenes Gravel Bike Build Projekt
Um ehrlich zu sein: Das Schreiben dieses Artikels hat mich selbst wieder extrem angefixt. Es juckt mir gewaltig in den Fingern, die Inbusschlüssel herauszuholen!
Ich spiele aktuell sehr konkret mit dem Gedanken, mir auf Basis des BASIC Bikes Adventure Rahmensets ein eigenes, neues Bikepacking-Rig für diesen Sommer aufzubauen. In meinem Kopf dreht sich schon alles um die Komponentenwahl: Eine mechanische oder doch elektronische Schaltgruppe? Welcher Laufradsatz verträgt das viele Gepäck am besten? Und natürlich, wie dick sollen die „Puschen“ werden?
Wenn es so weit ist, werde ich das gesamte Gravel Bike Build natürlich hier auf dem Blog ausführlich Schritt für Schritt dokumentieren. Stay tuned!
Fazit: Ein gutes Gravel Rahmenset ist das halbe Leben
Ein eigenes Rad von Grund auf aufzubauen ist eine der schönsten Erfahrungen, die man als Radfahrer machen kann. Du lernst die Technik deines Bikes intim kennen, was dir auf deinen nächsten Bikepacking-Touren rund um Hamburg eine enorme Sicherheit gibt.
Das Gravel Rahmenset ist dabei die unumstößliche Basis. Es diktiert den Einsatzbereich, die Reifenbreite und die Langlebigkeit deines Projekts. Mit seinen durchdachten Details wie dem BSA-Tretlager, dem UDH-Schaltauge, der massiven Reifenfreiheit und den unzähligen Montagepunkten beweist das BASIC Bikes Gravel Rahmenset, dass es von Leuten konzipiert wurde, die selbst im Sattel sitzen. Es ist ein modernes, extrem vielseitiges Rahmenset, das dir alle Freiheiten für dein individuelles DIY-Projekt lässt.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du schon mal ein Fahrrad komplett selbst aufgebaut oder planst du gerade dein erstes eigenes Projekt? Lass es mich gerne unten in den Kommentaren wissen, ich bin super gespannt auf eure Pläne!
